• Meine Frage zum Sommersemester

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Livestream vom 1. Juli 2020

Die Prorektorin für Studium und Lehre, Birgit Lütje-Klose, und die Dezernentin für Studium und Lehre, Ines Meyer, beantworten Fragen rund um das Sommersemester 2020.

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Themen des Livestreams vom 01. Juli 2020

Semesterbeitrag

Wenn auch das kommende Wintersemester nicht als Präsenzsemester stattfindet, wird dann der Semesterbeitrag gekürzt?

Das kommende Wintersemester wird mit großer Wahrscheinlichkeit kein Semester sein wie vor der Corona-Pandemie. Der Fall Tönnies zeigt sehr gut, wie fragil die Situation ist. Dennoch soll es mehr Präsenzveranstaltungen, v.a. für die Erstsemester geben. Die Entwicklung der Pandemie muss weiter beobachtet werden.

Der Semesterbeitrag wird aber (wie im Sommersemester auch) im Wintersemester regulär erhoben.
So setzt sich der Semesterbeitrag zusammen

 

Besteht die Option, auf das Semesterticket zu verzichten und damit den Semesterbeitrag um die Summe des Semestertickets zu kürzen, sollte das Wintersemester erneut online stattfinden?

Diese Option besteht leider nicht. Für die Rückmeldung ist der volle Semesterbeitrag zu zahlen. Hinsichtlich des Semestertickets bestehen Verträge zwischen der Studierendenschaft und den Verkehrsbetrieben, die erfüllt werden müssen. Über den AStA besteht aber – wie immer schon – die Möglichkeit, bei Vorliegen von Härtefällen eine Befreiung zu beantragen.

 

Wofür wird der Semesterbeitrag dieses und nächstes Semester benutzt? Vieles, wofür er sonst verwendet wird, steht gar nicht zur Verfügung.

Die Universität leitet den Semesterbeitrag an den AStA, das Studierendenwerk und die Verkehrsbetriebe weiter. Dort wird der Beitrag u.a. verwendet für die Angebote des Studierendenwerks (diverse Beratungsangebote inkl. BAföG-Amt, Wohnraumvermittlung usw.), des AStA (Sozialdarlehen usw.) sowie das Ticketangebot. Das NRW-Ticket und das Semesterticket können genutzt werden; Züge, Bahnen und Busse fahren.

Wohnen

Darf man unter den aktuellen Umständen ein Semester länger in den Wohnungen des Studierendenwerks wohnen?

Ja, das darf man in der Regel. Es muss ein entsprechender Wohnzeitverlängerungsantrag beim Team der Wohnraumverwaltung gestellt werden.

 

 

BAföG

Gibt es durch die Verlängerung der Regelstudienzeit ein Semester länger BAföG?

Dem Erlass des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW vom 26.05.2020 ist zu entnehmen, dass die einsemestrige Erhöhung der Regelstudienzeit durch § 10 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung auch auf die Förderungshöchstdauer nach § 15a Abs. 1 BAföG durchgreift. Gleichwohl bestehen weitergehende förderungsrechtliche Fragestellungen zur konkreten Wirkungsweise des § 10 Corona-Epidemie-Hochschulverordnung auf das Ausbildungsförderungsrecht. Hierzu wird zeitnah eine ergänzende Verfügung der Fachaufsicht erwartet.

Es wird allen Studierenden, deren Förderungshöchstdauer aktuell mit Ablauf des Sommersemesters 2020 enden würde, empfohlen einen Wiederholungsantrag für die Zeit ab dem Wintersemester zu stellen!

 

Ich konnte Laborerfahrungen, die ich für den Nachweis beim BAföG-Amt brauche, dieses Semester nicht sammeln. Gibt es die Möglichkeit, diese nachzuholen und trotzdem vom BAföG-Amt gefördert werden?

Sollten die für einen positiven Leistungsnachweis nach § 48 BAföG (Formblatt 5) erforderlichen Leistungen - wie hier die Laborerfahrungen - pandemiebedingt nicht erbracht werden können, besteht die Möglichkeit, eine spätere Vorlage des Leistungsnachweises zu beantragen. Pandemiebedingte Studienverzögerungen stellen einen schwerwiegenden Grund i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr. 1 dar. Grundsätzlich obliegt es dem Studierenden darzulegen und nachzuweisen, dass in seinem Einzelfall ein schwerwiegender Grund aufgrund pandemiebedingter Studienbeschränkungen/-verzögerungen vorliegt. Aber auch in diesen Fällen gilt es, die o.g. Auslegungsverfügung der Fachaufsicht abzuwarten, die ggf. für die Studierenden günstigere Regelungen enthalten könnte.

 

Wenn man im Sommersemester 2020 im 4. Master-Semester ist und BAföG erhält und nun ins 5. Master-Semester im Wintersemester kommt, hat man dann für das Semester noch Anspruch auf BAföG? Müssen dafür wie beim 5. Bachelor-Semester sämtliche Leistungen beim BAföG-Amt vorgelegt werden?

Es wird empfohlen für das Wintersemester 2020/21 einen Antrag zu stellen. Im Übrigen ist die angekündigte Auslegungsverfügung der Bezirksregierung Köln abzuwarten.

Semesterverlauf, Veranstaltungen, Seminare

Werden Kurse, die wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten, in der vorlesungsfreien Zeit oder im Wintersemester nachgeholt oder muss ich bis zum nächsten Sommersemester warten?

Wir gehen davon aus, dass die meisten Veranstaltungen online angeboten, in die vorlesungsfreie Zeit verschoben oder nachgeholt werden. Eine Verschiebung ist grundsätzlich möglich.  Vom Angebotsturnus kann abgewichen werden, allerdings steht das im Zusammenhang mit der Gesamtplanung der Fakultät für das Winter- und Sommersemester. Im Einzelnen liegt das aber in der Verantwortung der Fakultäten.

 

Im jetzigen Sommersemester arbeiten die Dozierenden sehr unterschiedlich. Wie werden innerhalb der Fakultäten einheitliche Regelungen für das Wintersemester gefunden, die die Wünsche der Studierenden einbeziehen?

Auch in einem regulären Semester arbeiten die Lehrenden sehr unterschiedlich. Das ergibt sich auch aus der Lehrfreiheit. Über die Corona-Ordnung der Universität wird ein Rahmen vorgegeben, der es Fakultäten/Lehrenden z.B. ermöglicht: Prüfungsformen zu ändern und auf Online-Formate umzustellen; Bearbeitungszeiten zu verlängern; Nachteilsausgleiche aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Epidemie umzusetzen oder einfach eine elektronische Abgabe von Arbeiten zu ermöglichen.

 

Warum wurde der Start des Wintersemesters nach hinten verschoben, wenn es ebenfalls online stattfinden soll?

Der Start des Vorlesungsbeginns des Wintersemesters (für Erstsemester 2.11.2020 und für alle Studierenden am 26.10.2020) wurde vor allen deshalb verschoben, weil sich die Bewerbungsfristen wegen der verspätet stattgefunden Abiturprüfungen verschoben haben bzw. eben ggf. nicht alle Studien- und Prüfungsleistungen regulär erbracht werden konnten, um z.B. in den Master zu wechseln.

 

Werden sich auch Fristen für die Einschreibung und Umschreibung in zulassungsfreie Studiengänge und zur Beantragung des Zeugnisses verschieben?

Frist Einschreibung/Umschreibung

Bislang ist nicht vorgesehen, dass sich die Ein-/Umschreibfrist verschiebt. Sie ist verglichen mit anderen Hochschulen aber recht großzügig. Generelles Fristende für das Wintersemester 2020/21 ist der 15.11.2020. Bitte beachten Sie aber die (Annahme-) Fristen, die aus den Zulassungsbescheiden in zulassungsbeschränkten Fächern hervorgehen. Ob es nochmal eine Verlängerung der Ein-/Umschreibfrist für das Wintersemester gibt, ist noch nicht entschieden. Da müssen die weiteren Entwicklungen abgewartet werden-

Frist Zeugnisantrag:

Es gibt keine Uni-einheitlichen Fristen, weswegen Sie sich an Ihr Prüfungsamt wenden müssen. Für die Zeugnisse im Master of Education, die für den Übergang in den Vorbereitungsdienst notwendig sind, gelten bestimmte Fristen, die auf der Homepage der Bielefeld School of Education (BiSEd) zu finden sind.

 

Wird es für das kommende Wintersemester die Möglichkeit geben, dass kleinere Veranstaltungen in kleinen Gruppen normal stattfinden oder wird dies kategorisch ausgeschlossen?

Die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Wintersemester wird gerade sehr intensiv diskutiert. Dabei muss natürlich die Entwicklung der Epidemie und die vom Land erlassenen Regelungen beobachtet werden. Vor allem für die Erst- und Zweitsemester sollen auch Präsenzveranstaltungen, überwiegend in kleinen Gruppen, möglich sein. Unsere räumlichen Gegebenheiten sind aber begrenzt, wenn man die Hygieneregelungen ernst nimmt. Wir prüfen aktuell, was aufgrund der Raumsituation weiter möglich ist.

 

Wird das Wintersemester, sofern keine Präsenzzeit möglich sein wird, normal gezählt oder wird es wie das Sommersemester sein? Wird die Regelstudienzeit um ein weiteres Semester verlängert?

Die Verlängerung der Regelstudienzeit ist eine vom Land NRW zu treffende Regelung. Die Hochschulrektor*innen hatten sich für eine solche Regelung eingesetzt, auch in Bezug auf das BaFöG. Bislang ist nur geregelt, dass sich die Regelstudienzeit für alle im Sommersemester eingeschriebenen (auch beurlaubten) Studierenden um ein Semester erhöht. Derzeit ist eine weitere Erhöhung nicht absehbar.

 

Wäre es möglich ein duales System aus Online- und Präsenzzeit zu verwirklichen? Wer möchte kann demzufolge zu den Präsenzveranstaltungen kommen, wer nicht möchte oder wem das zu unsicher ist, der kann alles online von Zuhause bearbeiten.

Aktuell werden hybride Veranstaltungsformate diskutiert. Das muss dann von den Fakultäten organisiert und umgesetzt werden.

 

Wird bei einer Mischform von Präsenz- und Onlineveranstaltung im Wintersemester darauf geachtet, dass Studierende an den unterschiedlichen Formaten teilnehmen können? Wenn zum Beispiel um 10 Uhr in der Universität eine Veranstaltung ist und eine nachfolgende um 12 Uhr via Zoom, können lange An- bzw. Abreisewege dazu führen, dass man an einer der Veranstaltungen zumindest nicht gut teilnehmen kann.

Ja, das ist bewusst und muss bei der Planung berücksichtigt werden. Wir werden auch weiter daran arbeiten, in der Universität studentische Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.

 

Kann man mit dem Master anfangen, auch wenn einige Klausuren für den Bachelor nicht angeboten werden und somit das 6. Semester noch nicht beendet wurde? 

Zum Zeitpunkt der Bewerbung für das Masterstudium haben i.d.R. die wenigsten Bewerber*innen den Bachelorabschluss. Aufgrund der Ein-/Umschreibfrist, wonach letzte fehlende Unterlagen für die Umschreibung bis zum 15.11.2020 nachgereicht werden können, beginnt man bereits das Masterstudium ohne den Abschluss des Bachelors bereits vorweisen zu können. Solange wird man auch nicht in den Master umgeschrieben.

Sollte der Bachelorabschluss aufgrund fehlender Prüfungsleistungen nicht bis zum 15.11.2020 nachgewiesen werden können, so kann keine Umschreibung erfolgen und Studierende bleiben im Bachelor eingeschrieben (Voraussetzung: Rückmeldung zum Wintersemester ist erfolgt). Der Zugangs- und ggf. Zulassungsbescheid verlieren dann ihre Gültigkeit.

Hinweis auf § 9 (3) Corona-Ordnung der Uni (vorl. Einschreibung Master), falls deren Gültigkeit bis 31.3.2021 verlängert wird?

 

Vorstudieren

Die Regelung zum Vorstudieren gelten im Sommersemester 2020 grundsätzlich auch für fachwissenschaftliche Masterstudiengänge. Über Ausnahmen entscheiden die Fakultäten. Das bedeutet, Bachelorstudierende, die ihren Übergang in den Master zum Sommersemester 2020 geplant haben, können im Bachelorstudiengang eingeschrieben bleiben und schon im Master studieren für den sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

 

Vorläufige Einschreibung

Bei Vorliegen (besonders) wichtiger Gründe kann eine vorläufige Einschreibung in den entsprechenden Masterstudiengang erfolgen, sofern die Voraussetzungen vorliegen. Solche Gründe liegen insbesondere bei Bewerber*innen vor, die eine Zulassung zum Sommersemester 2020 für den Studiengang erhalten haben. Andere Gründe sind von den Bewerber*innen glaubhaft zu machen (z.B. BAföG-​Problematik). In diesen Fällen erfolgt der Nachweis des Abschlusses des für den Master qualifizierenden ersten Hochschulabschlusses auf Basis einer Bescheinigung der Prüfungsbehörde, dass der Abschluss bei regulärem Studienverlauf bis zum 15.05.2020 (reguläre Frist) voraussichtlich erreicht worden wäre, aber nicht erreicht wurde aufgrund von Corona-​bedingten Ausfällen ab März 2020. Also die bekannte 4,0 Bescheinigung wird durch diese Prognose-​Bescheinigung ersetzt. Die Prüfungsämter können hier weiterhelfen.

 

Welche Regelungen wird es bezüglich absolvierender Praxissemester geben?

Schulischer Teil des Praxissemesters – Ausbildung in den Schulen

Seitens des Landes sind die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um einen erfolgreichen Abschluss des Praxissemesters auch dann zu bescheinigen, wenn aufgrund der Pandemie die Umfänge an Praxiserfahrungen die in den Vorgaben für das Praxissemester genannten Werte nicht erreichen. Für das Jahr 2020 werden diese Vorgaben im sogenannten Bildungssicherungsgesetz außer Kraft gesetzt. Dies betrifft zum Beispiel den Umfang an Anwesenheitszeiten in der Schule und die Anzahl der Unterrichtsstunden unter Begleitung, sollte es im neuen Schuljahr 2020/21 aufgrund des Pandemiegeschehens erneut zum Ruhen des schulischen Unterrichts kommen bzw. Unterricht nur eingeschränkt durchgeführt werden können. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW plant aktuell für das kommende Schuljahr 2020/21 die Rückkehr zum Regelbetrieb (vgl. Pressemitteilung und Schulmail vom 23.06.2020).

Die Ausbildung an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) findet weiterhin statt. Beratungs- und Begleitformate finden jedoch in der Hauptsache über Online- und Distanzformate statt.

 

Umschreibungsfristen für den M.Ed. mit Blick auf das Praxissemester

Für das Praxissemester gelten gesonderte Fristen für die Umschreibung in den M.Ed. Diese Fristen wurden für das Wintersemester 2020/21 an den aufgrund der Corona-Pandemie geänderten Vorlesungsbetrieb angepasst. Um am Praxissemester Februar 2021 und somit an den VPS-Veranstaltungen im Wintersemester 2020/21 teilzunehmen, wurde die Umschreibungsfrist bis zum 23.10.2020 verlängert (weitere Termine und Fristen finden sich im Fahrplan Praxissemester auf der Homepage der BiSEd). Sollte es coronabedingt zu Prüfungsausfällen und -verzögerungen kommen, so dass auch dieser spätere Umschreibungstermin von einzelnen Studierenden nicht eingehalten werden kann, wird die BiSEd gemeinsam mit den Fächern Einzelfalllösungen für diese Studierenden finden. Dies wurde bereits für den Praxissemesterdurchgang September 2020 erfolgreich umgesetzt: Studierende, die die sonstigen formalen Voraussetzungen für die Umschreibung in den M.Ed. und die Teilnahme am Praxissemester erfüllten, deren letzte Prüfungen jedoch aufgrund des Pandemiegeschehens nicht rechtzeitig stattfanden (z.B. sportpraktische Prüfungen, Klausuren) können trotzdem im laufenden Sommersemester 2020 die VPS-Veranstaltungen besuchen und haben einen schulischen Platz für das Praxissemester erhalten.

 

Studienprojekte

Für den 11. Durchgang, der seit Februar 2020 bis zum Schuljahresende in der letzten Woche das Praxissemester durchgeführt hat und ganz unmittelbar vom Ruhen des schulischen Unterrichts und des Lernens auf Distanz betroffen war, wurde daher eine Anpassung der Studienprojekte beschlossen: Die Studienprojekte können im 11. Durchgang grundsätzlich auch ausschließlich theoriebasiert oder auf der Grundlage von vorhandenen Dokumenten (z. B. Hausarbeiten der Schüler*innen, Protokolle aus dem Unterricht, Schulbücher, Unterrichtsmaterialien, die in der aktuellen Situation aufgesetzten Materialien und digitalen Formate für das Lernen auf Distanz oder Gesetzestexte) durchgeführt werden. Ob eine solche Anpassung auch für die nächsten Praxissemesterdurchgänge notwendig sein wird, wird sich erst mit Beginn des neuen Schuljahres zeigen. Die BiSEd wird dies im Auge behalten.

 

Prüfungen

Wann und in welcher Form werden die Klausuren angeboten?

Grundsätzlich: Es laufen bereits Prüfungen und alle von den Lehrenden gemeldeten Bedarfe sind in Präsenz möglich. Im Sommersemester finden aktuell Präsenzklausuren (Hörsäle, Seminarräume, Mensa, Sporthalle, Lokschuppen, Stadthalle) und Open Book Klausuren statt. Online Klausuren sind in Planung.

 

Wie genau laufen die Klausuren in sehr großen Kursen ab, wenn Online-Klausuren nicht möglich sind?

Klausuren mit großen Kohorten finden in der Mensa, der Stadthalle, der Sporthalle, im Lokschuppen oder der Stadthalle entsprechend den Hygieneschutzkonzepten statt. In der Regel gibt es vor den Hörsälen einen Wartebereich und die Studierenden werden einzeln eingelassen. Besonders hervorzuheben sind die Vorschriften zum Tragen einer Alltagsmaske, das Desinfizieren der Hände vor Betreten des Prüfungsraumes und natürlich die Einhaltung des Abstandsgebotes, auch und insbesondere beim Warten auf den Einlass in der Prüfungsraum. Die Studierenden müssen bei Betreten des Prüfungsraumes unterschreiben, dass sie das Hygieneschutzkonzept kennen und beachten, deshalb ist es zwingend notwendig, dass sie sich vorher damit vertraut machen. Es empfiehlt sich, dass die Studierenden selbst einen Stift zum Unterschreiben der Teilnahmeliste bereithalten. Studierende mit Krankheitssymptomen dürfen derzeit das Gebäude nicht betreten.

Nach einer Klausur werden die Räume bzw. Tische gereinigt.

 

Wann werden die Termine für Prüfungen im Sommersemster bekannt gegeben?

Die Räume für die angemeldeten Klausuren (sowohl Nachholklausuren aus dem Wintersemester als auch Klausuren im Sommersemster) sind jetzt alle geplant und bis zur 34. KW zugewiesen, die weiteren Wochen folgen in den nächsten Tagen. Die Studierenden sollten nach Möglichkeit spätestens zwei Wochen vorher informiert werden. In der Regel ist es auch ein deutlich längerer Planungsvorlauf gegeben. Da diese Informationen über die Prüfungstermine stets sehr individuell sind, muss diese Information von den Lehrenden bzw. der Fakultäten kommen.

 

Werden die Klausuren, die zum Ende des Sommersemster stattfinden sollen, nach hinten verschoben?

Alle angemeldeten Klausuren, auch die des Sommersemesters können bis einschließlich Oktober in Präsenz durchgeführt werden. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass Klausuren auch terminlich verschoben werden müssen bzw. auf mehrere Räume aufgeteilt werden.

 

Werden die Klausuren im Sommersemester versuchsfrei stattfinden?

In Studiengängen des Studienmodells 2011 und 2002 besteht ja keine Begrenzung der Wiederholbarkeit von Prüfungsversuchen. Deshalb gelten weiterhin abweichend von § 7 Abs. 4 Corona-Epidemie-Hochschulverordnung NRW alle Prüfungen als unternommen und werden im Transcript dokumentiert. Ausnahmen gibt es teilweise für die Staatsexamensstudiengänge.

 

Leider hilft die Verlängerung der Regelstudienzeit um ein Semester in Bezug auf anstehende Klausuren, die nur einmal jährlich zum Wintersemester angeboten werden, nicht. Gibt es für diesen Fall nähere Informationen oder weitere Regelungen?

Die Verlängerung der Regelstudienzeit ist eine Regelung des Landes NRW. Zurzeit finden auch viele Nachholklausuren des letzten Wintersemesters statt. Eine Verschiebung in das nächste Semester wäre grundsätzlich möglich.

 

Manche Dozierenden sagen, wir hätten aufgrund des Online-Studiums mehr Zeit, weshalb anstehende Klausuren etwas schwieriger werden als sonst. Ist das rechtens?

Die Frage, ob eine Klausur jetzt tatsächlich schwerer ist, würde sicher jeder anders beantworten. Grundsätzlich ist der zu Grunde liegende Workload für Studierende durch die Modulbeschreibung vorgegeben.

 

Die meisten Nachschreibetermine für die im Wintersemster ausgefallenen Klausuren fallen auf Ende Juni, wo wir uns bereits für die Klausuren des aktuellen Semesters lernen. Kann man die Nachschreibeklausuren auf die Semesterferien verschieben?

Die Planungen für die Klausuren sind natürlich so gelaufen, dass zunächst die Nachholklausuren aus dem Wintersemster geschrieben wurden. Hier ging es vor allem um Module, die für ein Weiterstudieren notwendig sind, oder um ggf. den Bachelor abschließen zu können. Die Planungen mit den Räumen unter Beachtung der Hygienekonzepte sind ziemlich komplex. Wir bitten da um Verständnis. Auch die Lehrenden haben nicht immer die Wunschtermine bekommen.

 

Gibt es bald wieder die Möglichkeit Sprechstunden mit den Dozierenden vor Ort zu haben (z.B. für Klausureinsichten)?

Wann ein Betreten der Universität wieder möglich sein wird und zu welchen Bedingungen kann aktuell noch nicht beantwortet werden. Dennoch sollte es auch aktuell möglich sein, sich telefonisch oder anderweitig digital für Sprechstunden zu verabreden. Derzeit wird ein Ausweitung der Serviceeinrichtungen vorbreitet.

 

Gibt es inzwischen Möglichkeiten bzw. Regelungen zum Nachholen der Klausureinsichten vom Wintersemester?

Es ist nur bekannt, dass die Fakultät für Rechtswissenschaft die Studierenden informiert hat, dass per frankierten Rückumschlag die Klausuren des Wintersemsters auf freiwilliger Basis zugeschickt werden können. Davon haben Studierende wohl durchaus Gebrauch gemacht.

 

Mündliche Prüfungen sollen nur via Zoom möglich sein, allerdings
 (mindestens teils) unter eher obskuren Umständen. Können mündliche Prüfungen nicht einfach in einem der ungenutzten Seminarräume mit genügend Abstand, etc. durchgeführt werden, sodass auf diese einfache Art und Weise keine zusätzlichen Komplikationen und Verunsicherungen der Prüflinge entstehen müssen?

Mündliche Prüfungen können auch in Präsenz stattfinden. Dafür liegen Hygieneschutzkonzepte vor. Die Lehrenden legen die jeweiligen Formate fest.

 

Es heißt, dass Prüfungstermine vier Wochen im Voraus bekannt gemacht werden, der Umfang des Lernstoffes erlaubt so eine knappe Frist jedoch nicht. Zudem soll die 4-Wochen-Frist für die Bekanntgabe der Prüfungstermine gelockert werden – darf das ohne weiteres geschehen? Welche Rechte haben dabei die Studierende?

Ja, das ist zulässig.  Die Frist soll auf zwei Woche verkürzt werden, weil vorher die Raumplanungen nicht möglich waren. Das ist allerdings eine übliche Frist auch an anderen Hochschulen in dieser Zeit.

 

Es heißt, dass Studierende dafür verantwortlich sind, während einer Online-Prüfung die ganze Zeit über online zu sein. Ansonsten sind Konsequenzen zu befürchten (z.B. nicht bestehen der Prüfung). Dürfen die Studierenden dafür überhaupt verantwortlich gemacht werden?

Regelung der Corona Ordnung der Uni (gilt derzeit nur für das Sommersemester, Verlängerung für Wintersemester muss vom Rektorat noch entschieden werden):

„(6) Kommt es während der Prüfung zu einer von den Prüfungsbeteiligten nicht zu vertretenden Unterbrechung der Verbindung, hierdurch jedoch nicht zu einer erheblichen Störung der Prüfung, wird die Prüfung fortgeführt.

Sollte es zu so erheblichen Problemen in der Signalübertragung kommen, dass die Prüfung hierdurch in relevanter Weise beeinträchtigt wird, ist die Prüfung abzubrechen und zu wiederholen. Die Beurteilung, ob eine erhebliche Störung vorliegt, obliegt den Prüfenden.

Sollte der*die Studierende die Prüfung abbrechen, ohne dass ein technischer Fehler nachweisbar ist, ist die Prüfung mit der Note „nicht ausreichend“ bzw. „mangelhaft“, bei nicht benoteten Prüfungen mit „nicht bestanden“ zu bewerten.“

 

Es heißt, Mehraufwand/Mehrarbeit seitens der Studierenden darf nicht erwartet werden. Dies ist jedoch allein aufgrund der Gegebenheiten (späteres Hochladen der Vorlesungsinhalte, zu spätes Bescheid geben der Termine, zu viel Unklarheit/Unsicherheit) sowieso der Fall. Ist es zur Entastung von Studierenden möglich, Hausarbeiten als Alternativen zu Klausuren anzubieten? Oder die klausurrelevanten Themen einzugrenzen?

Ja, das ist grundsätzlich möglich, auch Open Book Klausuren sind möglich. Die konkreten Formate legen die Lehrenden im Rahmen der Modulbeschreibungen fest. Eine Änderung der Prüfungsform ist durch die Fakultäten möglich. Viele machen davon bereits Gebrauch. Die Fakultäten haben die Möglichkeit, Modulbeschreibungen auf einem einfachen Weg zu ändern, um Modifikationen der Prüfungsformen vorzunehmen.

 

Ich frage mich, welche alternative Prüfungsform zu Präsenzklausuren angeboten wird, falls man am Prüfungstag unter Quarantäne steht? Wird eine alternative Prüfungsform angeboten, wenn man sich nicht in große Menschenansammlungen begeben möchte?

Das kann so pauschal nicht beantwortet werden. Die Beachtung von entsprechenden Schutzmaßnahmen ist grundsätzlich ein „wichtiger Grund“ im Sinne des Prüfungsrechts. Auf dieser Basis können Modifikationen von Prüfungsverfahren erfolgen, wenn dies fachlich und organisatorisch vertretbar erscheint. Alternativen können Online-Formate oder Open-Book Formate sein, es muss aber vergleichbar sein.

 

Aufgrund der aktuellen Bedingungen habe ich Bedenken, dass ich meine restlichen Leistungen mitsamt der Bachelorarbeit rechtzeitig bis zum 30.09.2020 einreichen kann. Kann ich für meine Abschlussarbeit eine Fristverlängerung vereinbaren und mein Studium trotzdem nach diesem Semester offiziell abschließen, ohne mich für das WiSe 20/21 rückmelden zu müssen und somit also kein weiteres Semester "ranhängen" zu müssen?

Eine pauschale Antwort ist hier schwierig. Grundsätzlich ist eine Fristverlängerung möglich, muss jedoch beantragt werden.

Im § 2 (11) der Corona-Ordnung (gilt derzeit nur für das Sommersemester, Verlängerung für Wintersemester muss vom Rektorat noch entschieden werden) steht:

„(11) Studien- und Prüfungsleistungen werden dem Semester zugeordnet und im Transcript verbucht, in dem sie eigentlich hätten stattfinden sollen = Semester der schwerpunktmäßigen Erbringung.

Und

Studierende können in besonderen Fällen insbesondere bei Vorliegen einer finanziellen und sozialen Notlage gegenüber dem Studierendensekretariat beantragen, dass sie für das Sommersemester 2020 keinen Studienbeitrag bezahlen, wenn sie im Sommersemester 2020 ihr Studium planmäßig abschließen. Sie sind in diesem Semester dennoch berechtigt, die entsprechenden Prüfungen abzulegen und Leistungspunkte zu erwerben und werden hierfür in den EDV Systemen als eingeschriebene Studierende geführt.“

 

Unter welchen Vorsichtsmaßnahmen (Masken etc.) werden Klausuren stattfinden?

Für alle Präsenzveranstaltungen wurden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umfangreiche raumbezogene Hygiene-Schutzkonzepte erstellt. Je nach Raum und Platzbedarf, können kleinere Prüfungsformate bis hin zu großen Prüfungen durchgeführt werden. Das Schutzkonzept beruht dabei nicht nur auf dem Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen, sondern beleuchtet mehrere sicherheitsrelevante Aspekte. Z.B. wurde die Anzahl der Personen pro Raum deutlich reduziert, so dass zwischen den Personen immer ein Abstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Wo früher – vor der Coronazeit – z.B. in Hörsaal 1, 308 Personen Platz nehmen konnten, sind zur sicheren Einhaltung der Schutzabstände, nun nur noch 28 Personen zulässig. Zur Handhygiene stehen Desinfektionsmittel z.B. vor den Hörsälen zur Verfügung. Es gibt Regeln für den Zutritt in das Gebäude und auch Regeln für den Zutritt in die Hörsäle/Prüfungsräume. Es wurden hinreichend dimensionierter Wartezonen eingerichtet, so dass auch bei etwaigen Wartezeiten vor Einlass zur Veranstaltung der Sicherheitsabstand von 1,5m eingehalten werden kann. Zusätzlich ist in der Wartezonen und auch beim Betreten des Prüfungsraumes die Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Vorsorglich werden Personen mit Symptomen, insbesondere Fieber, Husten oder Atemnot für Prüfungen nicht zugelassen oder müssen beim Auftreten von Symptomen während der Veranstaltung diese umgehend verlassen. Darüber hinaus wird für jede Veranstaltung eine namentliche und sitzplatzbezogene Registrierung durchgeführt, um Gesundheitsbehörden zu ermöglichen, Kontakte nachzuverfolgen, sollte es zu einer Infektion kommen. Ein wichtiger Punkt im Rahmen des Hygiene-Schutzkonzeptes ist die Unterweisung. Alle Personen, die an einer Präsenzprüfung teilnehmen, werden vorher von dem Veranstalter über die Regeln und Verhaltensweisen, die dem Hygiene-Schutzkonzept zugrunde liegen, informiert.

Umgang mit Risikogruppen im Rahmen von Präsenzklausuren

Gibt es allgemeine Richtlinien oder rechtliche Grundlagen, die vorgeben wie im Fall von Präsenzklausuren mit Personen, die einer Risikogruppe angehören, umzugehen ist (z.B. wer haftet im Schadensfall einer Infektion, die innerhalb der Präsenzklausur erfolgt; welche besonderen Maßnahmen werden zum Schutz ergriffen; etc.)?

Nach RKI gibt es mittlerweile Risikofaktoren und eine individuelle Risikoabschätzung. Studierende, bei denen Risikofaktoren auftreten, entscheiden selbst, ob sie unter den Bedingungen des Hygiene-Schutzkonzeptes teilnehmen wollen. Es wird empfohlen, zur Entscheidungsfindung einen ärztlichen Rat einzuholen. Die Veranstalter*in/Prüfer*in sind dann zu informieren, wenn er/sie aus den genannten Gründen nicht teilnehmen darf bzw. will. Die Darlegung, ob jemand  aufgrund von Risikofaktoren nicht teilnehmen kann, ist dem Veranstalter/Prüfer vorzulegen. Dabei muss die Art der Vorerkrankung aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben werden. Die Prüfer*innen sollen dann alternative Formen zur Durchführung der Prüfung anbieten.

 

Wie gewährleistet die Universität Bielefeld, dass Personen einer Risikogruppen nicht benachteiligt werden, wenn sie aus berechtigten Gründen nicht an Präsenzklausuren teilnehmen können und Lehrende keine angemessenen und vor allem vergleichbaren Alternativen zur Verfügung stellen, sondern auf Präsenzklausuren bestehen? (z.B. das Schreiben einer Klausur zur gleichen Zeit wie die Präsenzklausur mit Videoüberwachung oder ähnlichem; so wie es bereits an vielen anderen Universitäten in Deutschland angeboten wird)

Das kann so pauschal nicht beantwortet werden. Die Beachtung von entsprechenden Schutzmaßnahmen ist grundsätzlich ein „wichtiger Grund“ im Sinne des Prüfungsrechts. Auf dieser Basis können Modifikationen von Prüfungsverfahren erfolgen, wenn dies fachlich und organisatorisch vertretbar erscheint. Alternativen können Online-Formate oder Open-Book Formate sein, es muss aber vergleichbar sein.

Lernorte der Bibliothek

Ab wann stehen die Lernorte in der Uni und vor allem in der Bibliothek wieder zur Verfügung?

Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag: 10 Uhr bis 16 Uhr; Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen: geschlossen. Ab dem 1. Juli gelten schrittweise erweiterte Öffnungszeiten (zunächst von 9 bis 16 Uhr). Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen bleibt die Bibliothek aber weiterhin geschlossen.

Die Einzel- und Gruppenarbeitsplätze dürfen nicht mehr genutzt werden, gestattet bleibt die kurzzeitige (!) Nutzung der öffentlichen PC-Arbeitsplätze, z.B. für Recherchen im Katalog.plus.

Es ist beabsichtigt, ab dem 1.8.2020 wieder in beschränktem Umfang Arbeitsplätze für Nutzer*innen in der Bibliothek anzubieten. Umfang und Nutzungsmodalitäten sind unter Beachtung erforderlicher Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz noch festzulegen und werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

Für externe Nutzer*innen steht die Universitätsbibliothek noch nicht zur Verfügung. Die Wiederzulassung der externen Nutzer*innen zur Nutzung der Bibliothek vor Ort ist ab dem 1.9.2020 beabsichtigt.

Zoom

Da Zoom datenschutzrechtlich sehr bedenklich ist, wird es im Wintersemester andere Videoplattformen zur Online-Lehre geben?

Für das Wintersemester wird es nach aktuellem Stand noch keinen Wechsel auf ein neues System geben. Wir haben den Vertrag mit Zoom für ein Jahr geschlossen und werden diese Zeit nutzen, den Einsatz von Videokonferenzen an der Universität zu evaluieren, um dann zu sehen, welches System für die vorliegenden Anforderungen geeignet ist. Derzeit ist Zoom nicht die Einzige Lösung. Für Meetings mit hohem Schutzbedarf steht auch DFN-Conf zur Verfügung. Für große Vorlesungen wird zusätzlich unsere Videoplattform Panopto viel genutzt und bietet ja auch noch weitere Funktionen, die in Lehrveranstaltungen sehr nützlich seinen können, wie zum Beispiel die Lesezeichen, Notiz und Kommentarfunktionen und die Suchfunktionen über mehrere Videos.

Weitere Informationen rund um das Thema Studium während der Corona-Pandemie sind hier zu finden. Weiterführenden Informationen finden Sie zudem im BIS WiKi zum Thema Leistungen für das Studium.


Mail des Rektors an die Studierenden vom 15.06.2020

Deutsche Version

Liebe Studierende,

das Sommersemester 2020 ist in vollem Gang. Sie haben sicherlich bereits Ihre Erfahrungen mit einigen Online-Vorlesungen und -Seminaren gemacht und stehen im Austausch mit Ihren Lehrenden, zum Teil auch mit den Beratungsstellen in den Fakultäten. Ihre individuellen Fragen konnten hoffentlich geklärt werden, so dass Sie auch dieses Semester so gut wie möglich für das Fortkommen Ihres Studiums nutzen können.

Nun blicken wir bereits dem Ende des Sommersemesters und damit auch der Prüfungsphase entgegen. Auch wenn es für einige Bereiche erste Lockerungen und auch Möglichkeiten der Präsenz gibt, wird uns die aktuelle Lage weiter begleiten und auch das Wintersemester 2020/21 wird – soweit wir heute sagen können – kein „normales“ Präsenzsemester sein, wie Sie es vor der Pandemie gewohnt waren.

Ende April haben wir bereits einen ersten Livestream angeboten und einen Teil Ihrer Fragen zu der aktuellen Situation beantwortet. Da dieses Format gut angenommen wurde, möchten wir Sie nun zu der Folgeveranstaltung am 1. Juli 2020 einladen. In der Zeit von 12 – 13 Uhr stehen die Prorektorin für Studium und Lehre – Birgit Lütje-Klose – und die Dezernentin für Studium und Lehre – Ines Meyer – bereit, um Ihre Fragen zu beantworten.

Um uns auf für Sie wichtige Themen gut vorbereiten und einen sinnvollen Ablauf garantieren zu können, bitte ich Sie, Ihre Fragen bis zum 19. Juni vorab an meineFragezumSoSe@uni-bielefeld.de zu schicken. Welche Fragen beschäftigen Sie aktuell? Was wollen Sie auf jeden Fall noch wissen, bevor die vorlesungsfreie Zeit beginnt?

Die Zentrale Studienberatung sammelt Ihre Fragen, anonymisiert und bündelt sie. Wir werden dann die wichtigsten und häufigsten Fragen im Livestream beantworten. Spontane Fragen während der Streams sind aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Dafür bitte ich um Verständnis.

Bitte scheuen Sie sich nicht, Ihre Anliegen oder auch Sorgen zu schreiben – nach wie vor gilt: Dumme Fragen gibt es nicht!

Den Stream können Sie am Mittwoch, 1. Juli, 12 bis 13 Uhr, hier verfolgen: https://uni-bielefeld.de/meinefragezumsose Sie können die Aufzeichnung des Livestreams an selber Stelle auch im Nachhinein verfolgen. Der Livestream findet in deutscher Sprache statt.

Mit freundlichen Grüßen

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer
Rektor

English Version

Dear students,

The 2020 summer semester is in full swing. You have certainly already got to know some online lectures and seminars, are exchanging information with your lecturers, and also, to some extent, have got in touch with the advice centres in the faculties. Hopefully, they have been able to answer your individual questions so that you can even use this semester as well as possible to advance your studies.

We are now already looking towards the end of the summer semester and thus also the examination phase. Even though there are first signs that restrictions will be relaxed in some areas and that it may also become possible to attend the university in person, the current situation will continue to accompany us and—as far as we can say today—the 2020/21 winter semester will also not be a ‘normal’ onsite semester like you were used to before the pandemic.

At the end of April, we already offered a first livestream in which we could answer some of your questions about the current situation. Because this format was well received, we now invite you to the follow-up event on July 1, 2020. From 12.00 to 13.00, the Vice-​rector for Education and Teaching—Birgit Lütje-Klose—and the Head of the Department for Studies and Teaching—Ines Meyer—will be available to answer your questions.

So that we can be well-prepared for those topics that are important to you and guarantee that things will run smoothly and meaningfully, please send your questions in advance to myquestionsforsummerterm@uni-bielefeld.de by 19 June. Which questions are you concerned about right now? What do you really need to know before the lecture-free period begins?

The Central Student Advisory Service will collect your questions, render them anonymous, and sort them according to topics. We shall then answer the most important and most frequently asked questions in the livestream. Unfortunately, spontaneous questions during the stream are not possible for organizational reasons. I ask for your understanding.

Please don't be afraid to send us your concerns or worries—as always, there’s no such thing as a stupid question!

You can follow the stream on Wednesday, July 1, 12.00 to 13.00, here: https://uni-bielefeld.de/meinefragezumsose. You can also watch the recording of the live stream afterwards at the same address. The livestream will be held in German.

With kind regards,

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer
Rector


Mail an alle Studierenden vom 27.04.2020

Deutsche Version

Liebe Studierende,

kürzlich haben Sie vom Rektor die Einladung zur „Online-Sprechstunde“ per Livestream am Mittwoch, den 29. April von 12 bis 13 Uhr erhalten.

Der Livestream wird auf der Webseite www.uni-bielefeld.de/meinefragezumsose laufen. Neben Rektor Dr.-ing. Gerhard Sagerer stehen die Prorektorin für Studium und Lehre, Professorin Dr. Birgit Lütje-Klose, und die Dezernentin für Studium und Lehre, Ines Meyer, gerne Rede und Antwort.

Bestandteil Einladung war auch die Aufforderung, uns Ihre Fragen vorab zu schicken. Viele von Ihnen haben uns geschrieben. Vielen Dank dafür! Bitte haben Sie Verständnis, dass am Mittwoch in dem Livestream nicht alle Fragen individuell beantwortet werden können. Der Livestream soll zur allgemeinen Orientierung dienen. Spezifische Fragen zu einzelnen Studiengängen oder gar Lehrveranstaltungen können da leider keine Rolle spielen. Wir haben Ihre Fragen in Themenkomplexe zusammengefasst und nach Häufigkeit priorisiert.

Spontane Fragen während des Streams sind aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Auch dafür bitten wir um Verständnis.

Hiermit laden wir Sie nochmals herzlich ein, den Livestream am kommenden Mittwoch zu verfolgen. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer*innen und Zuhörer*innen vor den heimischen Monitoren.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Referat für Kommunikation
Zentrale Studienberatung (ZSB)

English Version

Dear students,

recently you received an invitation from the rector to follow the "Online-Sprechstunde" via livestream on Wednesday 29 April from 12.00 to 13.00.

The livestream will run on the website www.uni-bielefeld.de/meinefragezumsose.  Next to Rector Dr.-ing. Gerhard Sagerer, the Vice Rector for Studies and Teaching, Professor Dr. Birgit Lütje-Klose and the Head of the Department for Studies and Teaching, Ines Meyer, will be happy to answer your questions. The event will be held in German.

The invitation also included a request to send us your questions in advance. Many of you have written to us. Thank you very much! Please appreciate that we shall not be able to answer all questions individually in the livestream on Wednesday. The livestream should serve as a general guide. This means unfortunately that we cannot cover specific questions about individual courses of studies or even lectures. We have grouped your questions into topic sets and will prioritize the ones asked most frequently.

It will not be possible to ask spontaneous questions during the stream for organizational reasons. We ask for your understanding on this as well.

With this mail, we invite you once again to follow the livestream next Wednesday. We hope there will be a great number of spectators and listeners in front of their home monitors.

 

With kind regards

Your
Department of Communication
Student Advisory and Counselling Service (ZSB)